* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Freunde
    gedankenmeineslebens
   
    stellina99

    - mehr Freunde

* Letztes Feedback






hey Mama

Was war denn hier schon wieder los?! Vor ein paar Minuten war ich noch im Badezimmer zu meiner Musik abgedanced hatte geduscht usw Und jetzt?! Als ich gut gelaunt um die Ecke ins Wohnzimmer einbog sah ich meine Mutter völlig aufgelöst auf dem Hocker sitzen und meinen Vater der ihr behutsam eine Hand auf den Rücken gelegt hatte. Ich dachte sofort an das schlimmste: Irgendwer ist gestorben, mein Bruder hatte einen Unfall oder so Ich fragte nicht und legte erstmal einen Arm um sie und begann sie zu trösten. Wir schwiegen alle eine weile nur das schniefen meiner Mutter war zu hören. Als sie sich dann beruhigt hatte sagte sie dann das alles okay wäre. "Wirklich?" "Nein" Als ich dann mit meinen Vater redete stellte sich heraus das meine Mama sehr traurig ist un letzter Zeit. Sie ist krank, mein Vater trinkt viel und seine Arbeit wird schlecht bezahlt und gibt ihm keine Freizeit. Sie arbeitet rund um die Uhr und ihre Diät macht auch nicht gerade glücklich. Früher dachte ich das wäre normal. Meine Familie wäre normal und alles wäre okay. Aber das war es nie. Und ich schäme mich so furchtbar für mich selbst, dass ich ihnen manchmal das leben schwer mache. Nächstes jahr wird alles besser. Dann kann ich arbeiten gehen und ihnen helfen nicht unterzugehen. Bis dann und auf unsere Eltern Die auch manchmal Hilfe brauchen Die manchmal nicht so stark sind Die alles für uns geben.
3.2.15 14:14


Werbung


Was passieren KANN ich wiederhole KANN

Wir lebten in Angst.                                                                                            Die  Alarmsirene gehörte zum Alltag Explosionen waren normal                                     Damals haben wir unsere Augen verschlossen                                                       Wollten nicht sehen wie Kinder verhungerten Massen starben                                       Und Epidemien Millionen töteten                                                                          Das ging uns nichts an                                                                                            Das passierte tausende Kilometer entfernt                                                                  Das war nicht unser Land                                                                                                                   Das waren farbige                                                                                                    Solange es uns gut ging hatten wir keine sorgen                                                        Und jetzt passierte es vor unserer Haustür                                                                                                                  Und plötzlich hatten wir angst                                                                                                                 Wir brauchten Hilfe                                                                                                  Doch so wenige halfen uns                                                                                        Weil wir auch nicht geholfen hatten                                                                            Weil wir uns einen Dreck um andere geschert hatten                                                   Und da erkannten wir was für egoistische Schweine wir waren                                        Das erst tausende getötet werden mussten damit wir erkennen das wir nicht wegsehen dürfen                                                                                                                   Das wir so etwas nicht zulassen dürfen                                                                       Und als die Terroranschläge aufhörten waren Jahre vergangen und wir hatten es schließlich erkannt.                                                                                                  Das wir nie mehr wieder wegzusehen dürfen und das uns die freie Meinung uns stark macht.                                                                                                                  Das Krieg und Tod Verlust und Schmerz uns nicht in die Knie zwingt                                 Es macht uns stärker                                                                                             Reifer                                                                                                                 Erfahrener                                                                                                                  Und schneller                                                                                                  Damit unsere Fehler sich nicht wiederholen                                                           Damit unsere Tränen nicht umsonst geflossen sind                                                 Und unsere Narben uns daran erinnern                                                                      Was wir erlebt haben

10.1.15 21:15


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung